Segler-Verband Sachsen e.V.

(SVS)

DRESDNER SEGELNACHWUCHS TROTZT DEM SCHMUDDELWETTER

Nieselregen und kaum Wind? Kein Grund für schlechte Laune! Am Freitag herrschte bei den Stadtsportspielen in Wachwitz von Anfang an großartige Stimmung. Zwölf Segelboote aus drei Dresdener Vereinen wurden startklar gemacht. Das gemeinsame Ziel der jungen Segler und Seesportler: Segeln - bis nach Loschwitz.

 

Begleitet vom Trainerboot „Triton“ und zwei Wachwitzer Jollenkreuzern - darunter die „Gräfin Cosel“ - ging es elbabwärts auf einen anspruchsvollen Kurs. Ein schwacher Südwind im Zusammenspiel mit der Elbströmung ließ die Verklicker tanzen. Hier war echte Konzentration am Steuer gefragt! Als zusätzliche Herausforderung kreuzten auf Höhe des Blauen Wunders gleich drei Dampfer den Weg. Für die Segelnden jedoch kein Grund zur Panik, sondern ein perfekt gemeistertes Manöver.

 

Während die Seesportler in den Loschwitzer Hafen einfuhren, wurden die Wachwitzer Jollen fßr den Rßckweg in den Schlepp genommen. Drei Kilometer stromaufwärts mussten bei nasskaltem Wetter bewältigt werden. Die Stimmung auf den Booten blieb trotzdem gut - besonders auf den beiden Mädchen-420ern wurde viel gelacht und geschwatzt. Zurßck in Wachwitz wurden die Boote im Team zßgig geslippt und abgebaut, während in Loschwitz noch die Landwettkämpfe liefen.

Für Trainer und Segler war es ein rundum gelungenes Event, das zeigt: Echte Segler bringt kein Wetter aus der Ruhe und – gemeinsame Erlebnisse und befreundete Vereine sind einfach gut.