„Sachsen vergibt zum Abschluss der Mitteldeutschen Segelwoche (vermutlich) schwerste Segeltrophäe der Welt!“
In Folge einiger Unstimmigkeiten darüber, ob man einen Fahrtensegelwettbewerb auf traditionelles „Wasserwandern auf Binnenseen und Flüssen“ beschränken soll, und nicht exakt eingehaltener Meldefristen ist der Mitteldeutsche Fahrtensegelpokal 2022 nach Thüringen oder Sachsen-Anhalt entschwunden. Mit der Folge, dass sächsische Fahrtensegler seitdem ohne Trophäe nach Hause gehen, obwohl sie in den vergangenen Jahren die meisten Seemeilen mit Langfahrten auf Ostsee oder Weltmeeren (also auch außerhalb der ehemaligen DDR-Segelparadiese) gesegelt sind. Ein unhaltbarer Zustand, der nun korrigiert wird:
Zum Abschluss der Mitteldeutschen Segelwoche werden die sächsischen Sieger der vergangenen drei Jahre nun während einer Rundfahrt auf dem Cospudener See bei Leipzig mit einer neu gestifteten Trophäe geehrt. Die Skulptur mit dem Arbeitstitel „Anker der Freiheit“ (goldener Anker auf schwarzer Granitplatte) wiegt mutmaßlich mehr als 60 kg und stellt damit selbst den America‘s Cup (14 kg) in den Schatten. Aktuelle Preisträgerin ist Christina Stiehler vomCospudener Yachtclub Markkleeberg mit ca. 5900 gesegelten Meilen. Bester Verein – hier werden die gemeldeten Punkte durch die Anzahl der Vereinsmitglieder geteilt – wurde der
SSV Planeta Radebeul.
Die Sieger von 2022 und 2023, Thomas Schreppfer und Jan-Eric Kruse bestätigten bei der feierlichen Übergabe durch den SVS-Präsidenten Dr. Reinhard Bläser, dass die Trophäe nicht wieder so einfach abhandenkommen kann!
MDSW · Ehrung beste sächsische Fahrtensegler
31. August 2025

