Segler-Verband Sachsen e.V.

(SVS)

Opti-Oldie beim 1.SCP • 2016

Opti-Oldie beim 1.SCP – ein guter Grund erwachsen zu werden
(Ein Bericht von Benjamin Gröger)
Zum zweiten Mal wurde am Partwitzer See am Wochen­ende vor dem Rum-Pokal zum „Opti-Oldie“ geladen. Diese zwei Regatten allein sind der Grund, warum ein Segler sich über das Erreichen des 25. Lebens­jahres freut. Kurz gesagt: Endlich wieder Opti fahren!
Für uns Wachwitzer Johanna, Jakob, Thomas L., Wolfgang und mich, Benjamin, leitet die Oldie-Regatta die Opti-Saison ein und dient als Training für den Saisonhöhepunkt „Rum-Pokal“. Mit 24 Opti­misten und ordentlich Druck in der Luft wurden alle Jung­geblie­benen und besonders die Opti­groß­bäume ordent­lich gefor­dert. Aber auch der Kurs hatte es in sich, wie man an dem Kursplan sieht. Kursplan-Opti-Oldi
Bevor es für alle aufs Wasser ging, wurde ein Beweis- oder viel­leicht das Vorher­foto ge­schossen, um die Verluste dieser Regatta besser ab­schätzen zu können. Beim Warm­segeln vor dem Start ging eine Wende bei mir den Bach runter und ich durfte mich im Wasser etwas ab­kühlen. Da in so einen Opti über­raschender­weise doch enorme Mengen Wasser passen, musste ich neben der Mini-Yacht schwimmend, das Boot erstmal leer schöpfen. Nachdem mein Schiff wieder segel­bar war, blieben nur 2 Minuten sich eine gute Start­position zu su­chen. Nach einem geilen Start und einer soliden Kreuz fand ich mich nach der ersten Tonne (mittlere Tonne) auf Platz drei wieder. An der dritten Tonne (links) rundeten die Führenden in falscher Richtung, so dass ich am Ende den ersten Platz verbuchen konnte.
Hier ein schönes Bild, welches die Regatta und die Atmosphäre wohl sehr gut beschreibt: Beim Warten auf die kommende Wettfahrt kenterten einige Boote. Da die alten Boote nach dem Aufrichten sehr viel Wasser in sich haben, ist es von außen alleine schwer machbar es los­zu­werden. Also legten drei!!! Optis an dem Gekenterten an. Während der Skipper das Boot hielt und schwamm, schöpften die anderen drei Segler den Opti aus. Beim Einstieg hielt mal alle Boot so fest, dass der Gekenterte ins Boot kam ohne das Boot wieder mit Wasser zu füllen. So konnten alle Boote an allen Wett­fahrten teil­nehmen und fair messen.
Auf Grund des Windes kam zu sieben Kenterungen und unzähligen „Wasser­sammel­aktio­nen“. Als Bade­meister hat sich jedoch der amtierende sächsische Opti­obmann Dirk qualifi­ziert.
Weiter mit dem sportlichen Teil…
Meine zweite Wett­fahrt lief auch ganz gut. Aller­dings musste ich auf meinem Swim-Cart arg arbeiten, um vom fünften auf den dritten Platz vorzu­fahren. Da diesmal alle den Kurs kann­ten, blieben Ãœber­rasch­ungen aus.
Vor der letzten Wett­fahrt machte ich mir Hoffnung auf einen Platz auf dem Treppchen. Mit einem gutem Start und einer guten Kreuz würde es dafür reichen. Der Start gelang und als vierter Platz um die Luv-Tonne, dicht gefolgt vom Feld, sah es gut aus. Doch an der linken Tonne gab nicht der Groß­baum, sondern der Spriet­baum­beschlag bei einer Halse voll­ends nach. Nach einem letzten Versuch doch noch irgend­wie weiter zu segeln, musste ich auf­geben und hab den Traum vom Treppchen über die Planke geschickt.
Das Ärgernis war beim Ab­bauen, Glühwein und den vielen Gesprächen ver­gessen. Spätes­tens als ich als achter Platz (mit einem DNF) auf­ge­rufen wurde, war die Sache ge­gessen. Der Preis für diesen Platz setzte dem Ganzen dann die Krone oder viel­mehr den BadBoy-Hut auf. Der Abend klang in der Messe des Vereins bei flüssigem Spaß und einer Menge Gesprächen aus.
Ergebnisse der Wachwitzer:
• 7.Thomas
• 8.Benjamin
• 9.Johanna
• 10.Jakob
• 24.Wolfang
Allen die nicht dabei waren, kann man nur sagen: Ihr habt was verpasst.
Allen, die nicht 25 Jahre sind: ÄÄÄÄÄTSCH!

Der Bad-Boy • Segelclub Dresden-Wachwitz e.V.   

Weiterführende Links:
• Ausrichtender Verein: 1. SC Partwitzer See e.V.
• Ergebnisse, • Bericht, • Fotos auf der Webseite des 1. SCP
• Segelrevier: Partwitzer SeeGoogle Maps Karte
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