Segler-Verband Sachsen e.V.

(SVS)

Grünpflanzenalarm am Knappensee

Hat der Wassersport am Knappensee noch Perspektiven?

Grünpflanzenalarm am Knappen­see! Was den Wasser­biologen freut ist des Wasser­sportlers Leid. In den letzten Jahren nahm die Ver­krautung des Knappen­sees zu. Dies führt zu einer starken Beein­trächtigung des Wassersports. Im Wett­kampf dahin gleitende Segel­boote stoppen plötzlich in See­gras­feldern, aus vorbei mit der guten Plazierung.

Die Wassers­portler am Knappen­see stehen vor der Fragen, am See bleiben oder auf die neuen Lausitzer Seen abwandern. Und damit stellt sich die Frage, ist der Knappen­see künftig in wasser­sportlicher Hinsicht ein toter See? Dies ist eine extenzielle Frage für den Wassers­port am Knappen­see. Neben den Vereinssport sind aber auch die Campingp­latzbetreiber und die eine Sport­boot­schule und irgendwie oder zumindest irgendwann auch die Gemeinden von der Problematik betroffen.

Aus diesem Grunde findet am 30.1.04 eine Veranstaltung mit dem Titel "Hat der Wasser­sport am Knappensee noch Perspektiven?"

auf Initiative des Segler- Verbandes Sachsen im Hotel Haink in Knappensee / Koblenz statt, an der neben betroffenen Vereinen und Landesfachverbänden auch Vertreter von kommunalen und staatlichen Stellen erwartet werden.

Vier Segelvereinen , ein See- und Tauch­sport­vereien, ein Kanu­verein sowie 18 Angler­vereine sind am Knappen­see beheimatet, das sind hoch­gerechnet ca. 1000 Wasser­sport­freunde.
Seit nunmehr einem halben Jahrh­undert wird auf dem Knappen­see bei Hoyers­werda gesegelt und Wasser­sport betrieben. Der See ist ein traditions­reiches Wasser­sport­revier in Ost­sachsen. Obwohl mit den Stauseen Bautzen und Quitzdorf in den siebziger Jahren zwei neue und größere Segel­reviere entstanden sind, ist der Knappen­see zum Beispiel noch heute der See mit den meisten Seglern und den meisten Regatten in der Region. Jährlich finden mindestens eine Sächsische Landes­meisterschaft im Segeln auf dem See statt. Das könnte bald Geschichte sein, zumal sich attraktive neue Seen in der Lausitzer Region entwickeln.

Tu